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Microsoft warnt vor gefährlicher Lücke im Internet Explorer

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Wie erst am Wochenende bekannt wurde, gibt es eine neue Sicherheitslücke im Internet Explorer Browser (Version 6 bis 8) von Microsoft. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) warnt deshalb alle Internet-Nutzer und empfiehlt auf eine nicht betroffene Version des Browsers umzusteigen. Nutzer des Betriebssystems Microsoft Windows XP müssen hingegen selbst tätig werden.
Aus Medienberichten ist es zu entnehmen, dass die kritische Schwachstelle im Internet Explorer (IE) bislang unbekannt gewesen sein, aber bereits bei gezielten Angriffen von Hackern ausgenutzt wurde. Eine sogenannte Zero-Day- Verwundbarkeit erlaubt es Angreifern, betroffene Rechner zu übernehmen. Dazu genügte es, im Browser eine manipulierte Webseite anzusteuern, die den Schadcode auf den Rechner schleust.
Die Sicherheitslücke klafft in allen Computern, die den Internet Explorer in der Version 6, 7 oder 8 verwenden. Abhilfe schafft ein Browser-Update auf Internet Explorer 9 oder 10. Das BSI rät daher eine nicht betroffene Version des Internet Explorers zu installieren oder die Verwendung eines anderen Browser-Programms. Nutzer von Microsoft Windows XP, die keine Möglichkeit haben, auf den neuen Internet Explorer umzusteigen, stellt Microsoft ein Fix-It-Tool zum Herunterladen und Installieren auf der Microsoft Support Seite zur Verfügung. Die Datei "MicrosoftFixit50971.msi" soll das Leck im Internet Explorer provisorisch abdichten, zumindest so lange, bis ein Sicherheits-Patch für den IE 8 vorliegt.
Microsoft arbeitet schon mit Hochdruck an einem Sicherheits-Update, doch kann dafür wertvolle Zeit ins Land gehen. Wir, die CAPCAD SYSTEMS AG, stehen Ihnen daher mit Rat und Tat zur Seite.

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