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IT-Notfallplan - für den Ernstfall vorbereitet sein

Können Sie Ihren Betrieb auch in Ausnahmesituationen am Laufen halten?

Was wäre, wenn Ihre Mitarbeiter eines Morgens (aufgrund einer angeordneten Corona-Quarantäne) nicht mehr ins Unternehmen kommen dürfen? Oder wenn wegen eines Stromausfalls Ihre unternehmenskritische IT-Infrastruktur oder -Anwendungen nicht mehr funktionieren? Können Sie in so einem Fall Ihr Kerngeschäft weiterführen?

Derartige Notfälle und Störungen ereignen sich meist unvorhergesehen und ohne entsprechende Vorbereitung wären Sie solchen Situationen hilflos ausgeliefert. Wenn Sie jedoch im Vorfeld einen IT-Notfallplan etabliert haben, können Sie den Stillstand vermeiden und nach kurzer Zeit beheben.

Ziel eines IT-Notfallkonzeptes ist es, in Krisensituationen die Unternehmenstätigkeit sicherzustellen und fortzuführen (Business Continuity). Hierunter werden alle Pläne, Maßnahmen, Prozesse und Strategien verstanden, die Schäden durch die Unterbrechung des IT-Betriebes in einem Unternehmen minimieren.

Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) empfiehlt folgende Maßnahmen:

Hierbei geht es nicht nur um rein technische Fragen, die ggf. an Dritte ausgelagert werden können. Vielmehr ist es Aufgabe des Geschäftsführers, die wirtschaftlichen und rechtlichen Auswirkungen zu beurteilen. In erster Linie geht es um organisatorische Maßnahmen, um den Betrieb sicherzustellen. Die daraus resultierenden (technischen) Lösungen müssen das unterstützen.

    Dabei sind im ersten Schritt eine Risikoanalyse, die Identifikation von kritischen Unternehmensprozessen und die Ermittlung der vorhandenen technischen Ressourcen wichtig.

    Auf Basis von Prioritätenlisten und Verantwortlichkeiten wird das Notfallkonzept umgesetzt. Dabei müsse Sie sich viele Fragen stellen und für den Ernstfall konkrete Maßnahmen für eine Notfallbewältigung festlegen. Zum Beispiel, welche Personen (Schlüsselpersonal) müssen unbedingt handlungsfähig bleiben? Welche Prozesse im Unternehmen müssen zwingend weiterlaufen?

    Um in Krisensituationen richtig zu handeln, müssen im Notfall Verhaltensregeln, Notfallpläne und Zuständigkeiten definiert werden. Dabei ist es wichtig, Schritt für Schritt vorzugehen. Hilfreich ist dabei ein Notfallhandbuch, in dem eine strukturierte Dokumentation und die entsprechenden Checklisten vorhanden sind.

    Um mögliche Probleme und Lücken zu erkennen, ist es wichtig, regelmäßig den Notfallplan zu testen und Übungen durchzuführen. Durch die Analyse und das Üben verschiedener Was-wäre-wenn-Szenarien können Schwachstellen identifiziert und behoben werden. Denn damit im Ernstfall alles funktioniert, müssen die Pläne und Prozesse regelmäßig getestet und die Maßnahmen immer wieder geübt werden.

    Im Rahmen von regelmäßigen Schulungen sollen die aktuellen Kenntnisse vermittelt werden. Eine ständige Weiterentwicklung und Anpassung des Konzeptes, der Dokumente und Prozesse ist empfehlenswert, um den Notfallplan ständig auf aktuell und praxisnah zu halten.

     

    Schnelles Handeln ist gefragt, wenn in Ihrem Unternehmen eine Krise eintritt. Dabei gilt es von jetzt auf gleich, finanzielle Schäden zu verhindern, Ausfallzeiten zu reduzieren und unternehmerische Verluste zu minimieren. Mit einem IT-Notfallplan sind Sie im Ernstfall gut vorbereitet.

    Unser Team ist seit über 30 Jahren auf dem Markt und hat tiefes und langjähriges Know-How im Bereich IT-Sicherheit. Gemeinsam mit Ihnen erarbeiten wir schnell und fundiert ein IT-Notfallkonzept und die Umsetzung der erforderlichen Maßnahmen.

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